Klopfer des Monats / Klopfer-Archiv

Aktueller Klopfer des Monats

Februar 2026: Verzögerungstaktik verhindert dringend notwendige Managementmaßnahmen.

Der ICES gibt als Grund für fehlende Empfehlungen zum Prädatoren Management Datenmangel an und verzögert dadurch die Einleitung einer Management Strategie.

Der Ostseebeirat (BSAC Baltic Sea  Advisery Council) hat anlässlich einer Sitzung  MIAC 2026 hinsichtlich der Koordinierung der Zusammenarbeit mit dem ICES ( International Council of the Exploration oft he Sea )mit allen Beiräten in den EU-Meeresgewässern die vom BSAC im Vorwege schriftlich und in der Sitzung mündlich gestellte nachfolgende Frage hinsichtlich der Berücksichtigung des Einflusses von Prädatoren auf die Fischbestände in der Ostsee gestellt: „Auch der BSAC ist erneut neugierig darauf, wie die natürliche Sterblichkeit, einschließlich der Fressfeinde in den die Ostseebestände betreffenden Empfehlungen berücksichtigen wurden. Inwieweit spiegelt sich diese Raubtier-Beutebeziehung in den ICES-Empfehlungen zum Fischereimanagement wider? Diese Frage wird wiederholt aus dem letzten Jahr als die BSAC-Mitglieder schon eine ausführlichere Antwort verlangen haben“.                                                                                                                                Leider war die Antwort kurz und wenig informativ: „Diese Einflüsse wurden berücksichtigt“. Auf eine konkrete Nachfrage zu Zahlen und Fakten und Trends konnte die Vertreterin des ICES  aufgrund einer mangelnden „ Datengrundlage“ keine Antwort geben. Ein interessanter Vorgang! Erstens gibt es bereits Studien aus Dänemark und Deutschland über die Entnahmemengen und zweitens ist der tägliche Nahrungsbedarf von Kormoran und Robbe sowie deren Bestandszahlen an der Ostsee kein Geheimnis. Einfach anzustellende Berechnungen wie: Anzahl der Tiere mal Nahrungsbedarf ergeben zumindest den Anhalt, dass diese Entnahmen zurzeit weit über denen der Fischerei zugestandenen Quoten liegen. Wenn angeblich „Jeder Dorsch für eine Bestandserholung zählt“ erhebt sich die Frage, ob das nur für menschliche Entnahmen gilt?Es erschließt sich den betroffenen Bürgern (Fischern) nicht wieso hier die Wissenschaft auf einem Auge blind ist und die Verzögerung dringend nötiger Managementmaßnahmen über Jahre hinaus dadurch unterstützt. Anscheinend ist man nur an weiteren Projekten zur Untermauerung schon vorhandener Erkenntnisse interessiert? 

Januar 2026: Unsinn nicht subventionieren, sondern die Umsetzung verhindern.

Dezember 2025: Anstatt einer nötigen Kostenentlastung für die Kleinfischerei ein als unwirksam erwiesener zusätzlicher Kontrollaufwand.

November 2025: Was muss zur Erholung des Dorschbestandes in der Ostsee getan werden?

Monat Jahr: Überschrift

Oktober 2025: „Weltkriegsmunition als Lebensraum für Seesterne und Krabben“ so titelt eine norddeutsche Tageszeitung.

September 2025: Totaler Fangstopp für die Fischerei auf Dorsch und Hering! und was ist mit den Prädatoren?

August 2025: Wissenschaftliche Beratung zum Bestandsmanagement nicht hilfreich.

Juli 2025: Nur die Berücksichtigung aller Faktoren bei einer Bestandsbeurteilung führt zu brauchbaren Ergebnissen.

Juni 2025: Überzogener Naturschutz steht sich selbst im Weg

Mai 2025: Empfehlungen der Zukunftskommission Fischerei: Zu großer Unterschied zwischen Schönfärberei und praktischer Auswirkung.

April 2025: Sechzehn-Punkte Plan Ostsee, Restriktionen nur zu Lasten der Fischerei.

März 2025: Bericht von der Intensivstation!

Februar 2025: 14,3 Mio. EURO in den Wind geschossen!

Januar 2025: Der Fachmann staunt und der Laie wundert sich.

Dezember 2024: Quo Vadis Fischerei ?

November 2024: Der Bürger staunt und der Fischer wundert sich!

Oktober 2024: Symbolpolitik für die Fischerei

September 2024: Wissenschaftler beklagen ungenaue Bestandsabschätzungen.

Einteilung in Haupt und Nebenerwerbsfischerei; zumindest in der Ostsee eine Unterscheidung aus der Mottenkiste.

Juli 2024: Forderungen nach Verträglichkeitsprüfungen für Fanggeräte der Fischerei in NATURA 2000 Gebieten werden laut.

Juni 2024: Datenmangel behindert Prädatoren Regulierung.

Mai 2024:  Der Schweinswal-immer für eine Horrorgeschichte gut!

April 2024: Zukunft der deutschen Ostseefischerei ungewiss!

März 2024: „Allumfassende Naturschutzverwaltung Ostsee“ auch ohne Nationalpark nötig?

Februar 2024: Die Kürzungen für den ohnehin gebeutelten Fischereisektor sind unverhältnismäßig!

Januar 2024: Die Bedeutung einer Petition für einen Nationalpark Ostsee mit 93.000 Unterschriften erscheint zunächst schwerwiegend.

Dezember 2023: Der Naturschutz fordert Vertäglichkeitsprüfungen für Fanggeräte.

November 2023: Wo ist der Dorsch geblieben?

Oktober:  2023

September 2023: Nationalparkdiskussion ergebnisoffen?

August 2023: Der Schutz der Ostsee kommt nicht voran.

Juli 2023: Fischereiliche Dorsch - Entnahme fast auf null. Wo bleibt der Jungdorsch?

Mai 2023: Naturschutz führt Geisterdiskussion

April 2023: Mangelnde Abstimmung bei den Aalschonzeiten für die See

Februar 2023: Der Weg aus der Krise

Januar 2023: Vom EU-Rat beschlossene Maßnahmen zum Schutz des Europäischen Aalbestandes unverhältnismäßig und nicht zielführend!

November 2022: »Großteil der in der Schleppnetzfischerei gefangenen Plattfische nicht marktfähig«

September 2022: „Alles ÖKO“ - oder was?

August 2022: Der allerorten gepriesene hervorragende Zustand der Plattfischbestände in der Ostsee, nur ein Trugbild der Wirklichkeit?

Juli 2022: „Schöne tote Ostsee! Das Dorschsterben und seine Folgen.“

Juni 2022: Schwerpunktmäßige Fischerei auf Plattfische während der Laichzeit!

Mai 2022: Fischindustrie fordert Ausnahme vom Anlandegebot für beigefangene untermaßige Schollen

April 2022: Dorschkrise in der Ostsee!

März 2022: Diversifizierung in der Fischerei