Klopfer des Monats / Klopfer-Archiv

Aktueller Klopfer des Monats

Mai 2026: Stärkung der Fischerei in der Ostsee, ein auf den ersten Blick lobenswerter und notwendiger Ansatz.

Stärkung der Fischerei in der Ostsee, ein auf den ersten Blick lobenswerter und notwendiger Ansatz, wird durch unvrhältnismäßige und ungeeignete Schutzmaßnahmen konterkariert.

KIEL. Das Land Schleswig-Holstein unterstützt die Kutter- und Küstenfischerei künftig über einen Zeitraum von zehn Jahren mit jährlich 750.000 Euro. Eine entsprechende Vereinbarung zwischen der Landesregierung und den Fischereiverbänden unterzeichneten heute am 23. April 2026 Ministerpräsident Daniel Günther, Fischereiministerin Cornelia Schmachtenberg sowie Vertreter des Landesfischereiverbandes Schleswig-Holstein und des Fischereischutzverbandes Schleswig-Holstein in Kiel. Man war sich einig, dass „Die Fischereibetriebe seit langem vor großen Herausforderungen stehen.“ Diese Einigkeit stützt sich allerdings auf unterschiedliche Sichtweisen ab, wenn man sich näher mit der Materie befasst und die Gründe dafür beleuchtet.

Die Landesregierung argumentiert:

„Wir wissen, dass die Schutzmaßnahmen des Aktionsplans Ostseeschutz 2030 (APOS) für viele Betriebe herausfordernd sind“. Bis hierher herrscht Einigkeit.                                                                                                                                                                                                                                      „Aber wir verbinden Umweltschutz mit einer wirtschaftlichen Perspektive“. Schon diese Aussage hält keiner sachlichen Prüfung stand, weil bisher trotz gegenteiliger Ankündigungen keine wissenschaftlichen Studien über die Wirksamkeit von sog. „Null-Nutzungszonen“ hinsichtlich angestrebter Umweltziele und Verbesseungen der Fangmöglichkeiten vorgelegt werden konnten. Eine Verbesserung der Fangerträge ist daher durch diese Maßnahmen nicht zu erwarten und damit auch keine zusätzliche wirtschaftliche Perspektive. Die angebotenen Hilfen sind zwar wichtig, um den Betrieben der kleinen Küstenfischerei mit passiven Fanggeräten über die herrschende wirtschaftliche Krise hinwegzuhelfen. Die wirtschaftliche Perspektive wird dagegen durch den in diesem Zusammenhang eintretenden Verlust von den besten Fanggebieten für Plattfische der einzigen zur Zeit befischbaren Art konterkariert. Mit einem Einsatz von staatlichen Geldmitteln wird versucht die zusätzlichen wirtschaftlichen Schäden der Fischerei durch die unverhältnismäßigen und ungeeigneten Maßnahmen (APOS) zu kaschieren, was natürlich nicht gelingen kann, wenn man bedenkt, dass die verfügbaren Mittel dafür nicht ausreichen und die wirtschaftlichen Schäden weit über den Bereich der Fischerei hinaus gehen. 

Erst der Wirtschaft in schweren Zeiten die Luft weiter abdrehen und diese dann künstlich beatmen; erscheint irgendwie als Lösungsansatz nicht zielführend.

 

 

Mai 2026: Stärkung der Fischerei in der Ostsee, ein auf den ersten Blick lobenswerter und notwendiger Ansatz.

März 2026: Sind EU- Verordnungen- umzusetzendes Recht oder nur freundlicher ein Handlungshinweis?

Februar 2026: Verzögerungstaktik verhindert dringend notwendige Managementmaßnahmen.

Januar 2026: Unsinn nicht subventionieren, sondern die Umsetzung verhindern.

Dezember 2025: Anstatt einer nötigen Kostenentlastung für die Kleinfischerei ein als unwirksam erwiesener zusätzlicher Kontrollaufwand.

November 2025: Was muss zur Erholung des Dorschbestandes in der Ostsee getan werden?

Monat Jahr: Überschrift

Oktober 2025: „Weltkriegsmunition als Lebensraum für Seesterne und Krabben“ so titelt eine norddeutsche Tageszeitung.

September 2025: Totaler Fangstopp für die Fischerei auf Dorsch und Hering! und was ist mit den Prädatoren?

August 2025: Wissenschaftliche Beratung zum Bestandsmanagement nicht hilfreich.

Juli 2025: Nur die Berücksichtigung aller Faktoren bei einer Bestandsbeurteilung führt zu brauchbaren Ergebnissen.

Juni 2025: Überzogener Naturschutz steht sich selbst im Weg

Mai 2025: Empfehlungen der Zukunftskommission Fischerei: Zu großer Unterschied zwischen Schönfärberei und praktischer Auswirkung.

April 2025: Sechzehn-Punkte Plan Ostsee, Restriktionen nur zu Lasten der Fischerei.

März 2025: Bericht von der Intensivstation!

Februar 2025: 14,3 Mio. EURO in den Wind geschossen!

Januar 2025: Der Fachmann staunt und der Laie wundert sich.

Dezember 2024: Quo Vadis Fischerei ?

November 2024: Der Bürger staunt und der Fischer wundert sich!

Oktober 2024: Symbolpolitik für die Fischerei

September 2024: Wissenschaftler beklagen ungenaue Bestandsabschätzungen.

Einteilung in Haupt und Nebenerwerbsfischerei; zumindest in der Ostsee eine Unterscheidung aus der Mottenkiste.

Juli 2024: Forderungen nach Verträglichkeitsprüfungen für Fanggeräte der Fischerei in NATURA 2000 Gebieten werden laut.

Juni 2024: Datenmangel behindert Prädatoren Regulierung.

Mai 2024:  Der Schweinswal-immer für eine Horrorgeschichte gut!

April 2024: Zukunft der deutschen Ostseefischerei ungewiss!

März 2024: „Allumfassende Naturschutzverwaltung Ostsee“ auch ohne Nationalpark nötig?

Februar 2024: Die Kürzungen für den ohnehin gebeutelten Fischereisektor sind unverhältnismäßig!

Januar 2024: Die Bedeutung einer Petition für einen Nationalpark Ostsee mit 93.000 Unterschriften erscheint zunächst schwerwiegend.

Dezember 2023: Der Naturschutz fordert Vertäglichkeitsprüfungen für Fanggeräte.

November 2023: Wo ist der Dorsch geblieben?

Oktober:  2023

September 2023: Nationalparkdiskussion ergebnisoffen?

August 2023: Der Schutz der Ostsee kommt nicht voran.

Juli 2023: Fischereiliche Dorsch - Entnahme fast auf null. Wo bleibt der Jungdorsch?

Mai 2023: Naturschutz führt Geisterdiskussion

April 2023: Mangelnde Abstimmung bei den Aalschonzeiten für die See

Februar 2023: Der Weg aus der Krise

Januar 2023: Vom EU-Rat beschlossene Maßnahmen zum Schutz des Europäischen Aalbestandes unverhältnismäßig und nicht zielführend!

November 2022: »Großteil der in der Schleppnetzfischerei gefangenen Plattfische nicht marktfähig«

September 2022: „Alles ÖKO“ - oder was?

August 2022: Der allerorten gepriesene hervorragende Zustand der Plattfischbestände in der Ostsee, nur ein Trugbild der Wirklichkeit?

Juli 2022: „Schöne tote Ostsee! Das Dorschsterben und seine Folgen.“

Juni 2022: Schwerpunktmäßige Fischerei auf Plattfische während der Laichzeit!

Mai 2022: Fischindustrie fordert Ausnahme vom Anlandegebot für beigefangene untermaßige Schollen

April 2022: Dorschkrise in der Ostsee!

März 2022: Diversifizierung in der Fischerei